Kinder
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Manche Kinder kommen mit völliger Unbefangenheit in die Praxis, sind ganz entspannt oder auch gespannt und neugierig. Andere wiederum sind aus scheinbar unerklärlichen Gründen in großer Angst oder sogar in Panik. Oft ist dies durch traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit erklärbar, die Ursache kann aber auch an einer Übertragung durch die ängstlichen Eltern liegen. Hinzu kommt die allgemeine Bedeutung der Angst bei Zahnbehandlungen.

Jedes Kind sollte in seiner Persönlichkeit wahrgenommen und individuell betreut werden. Dies kann zum Beispiel durch eine spielerische Herangehensweise geschehen, die Neugier und Interesse weckt. Kinder müssen in ihren Bedürfnissen und Gefühlen ernst genommen werden, durch ein behutsames, geduldiges und aufklärendes Vorgehen. Besonders wichtig ist es dabei, Vertrauen aufzubauen. Dabei hat es sich bewährt mit dem Kind Absprachen zu treffen, zum Beispiel bezogen auf die Möglichkeit, während der Behandlung eine Pause einzulegen, wenn das Kind den Arm hebt. Durch eine geeignete Wortwahl beziehungsweise die Vermeidung bestimmter Reizworte können negative Assoziationen vermieden werden.

Die ersten Erlebnisse beim Zahnarzt können ein Leben lang prägend wirken und sind daher mit größter Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein zu begleiten.